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Stoßwellentherapie zur Schmerzlinderung
Stoßwellentherapie in Braunschweig: So lindern Sie gezielt Schmerzen und fördern nachhaltige Beweglichkeit
Stoßwellentherapie zählt heute zu den spannendsten modernen Verfahren in der orthopädischen Schmerztherapie. In der Chiropraxis Gärtner in Braunschweig setzen wir die Stoßwelle gezielt ein, um hartnäckige Beschwerden an Sehnen, Muskeln und Gelenken zu behandeln – häufig genau dann, wenn klassische Maßnahmen wie Medikamente, Spritzen oder Physiotherapie an Grenzen stoßen.
Dieser Beitrag erklärt Ihnen verständlich und gleichzeitig fundiert, was Stoßwellentherapie leistet, für welche Beschwerden sie sich eignet, wie eine Behandlung bei uns abläuft, mit welchen Kosten Sie rechnen und wie Sie Nutzen und Risiken realistisch abwägen. Ziel: Sie treffen eine informierte Entscheidung, ob Stoßwellentherapie in Ihrem Fall eine sinnvolle Option darstellt und wie sie sich in ein ganzheitliches Konzept aus Chiropraktik, Osteopathie und Training einfügt.
1) Was ist Stoßwellentherapie und wie wirkt die Stoßwelle im Gewebe?
Bei der extrakorporalen Stoßwellentherapie (ESWT) leiten wir kurze, energiereiche Schallwellen von außen über die Haut in das schmerzhafte Gewebe. „Extrakorporell“ bedeutet: Die Energiequelle liegt außerhalb des Körpers. Es erfolgt kein Schnitt, keine Narkose, keine Spritze in die Struktur.
Die Stoßwelle erzeugt im Zielgewebe einen mechanischen Reiz. Dieser Reiz löst eine ganze Kaskade biologischer Prozesse aus:
- Mikrozirkulation verbessert sich: Blutgefäße öffnen sich, neue Kapillaren entstehen, das Gewebe erhält mehr Sauerstoff und Nährstoffe.
- Heilungsprozesse starten neu: Lokale Entzündungsprozesse werden reguliert, Reparaturzellen (Fibroblasten) und Wachstumsfaktoren aktivieren sich.
- Verklebungen und Kalkdepots lösen sich auf: In Sehnen und Übergangsbereichen zwischen Sehne und Knochen brechen starre Strukturen auf, die Beweglichkeit steigt.
- Schmerzreize dämpfen ab: Nervenfasern, die Schmerzen leiten, reagieren weniger empfindlich; gleichzeitig setzt der Körper vermehrt schmerzlindernde Botenstoffe frei.
Bildlich gesprochen: Stoßwellentherapie „rüttelt“ festgefahrene Strukturen wach und gibt einem chronisch gereizten Gewebe einen Heilungsimpuls, den es aus eigener Kraft nicht mehr erreicht.
2) Fokussierte und radiale Stoßwellentherapie: Wo liegt der Unterschied?
In der Orthopädie und Schmerztherapie unterscheiden wir zwei Hauptformen:
Fokussierte Stoßwellen
- Energie konzentriert sich auf einen kleinen Punkt in der Tiefe.
- Geeignet für tiefer liegende Strukturen wie Hüftansätze, tiefe Sehnenübergänge oder Kalkdepots in der Schulter.
- Höhere Energiedichte, stärkerer biologischer Reiz.
Radiale Stoßwellen
- Energie breitet sich strahlenförmig und flächiger in den oberflächlichen Schichten aus.
- Geeignet für großflächige, eher oberflächliche Areale wie Achillessehne, Knieansatz, Fersensporn, muskuläre Triggerpunkte.
- Etwas geringere Eindringtiefe, dafür sehr gut zur Behandlung ganzer Muskel-Sehnen-Ketten.
In der Chiropraxis Gärtner setzen wir beide Verfahren ein und wählen abhängig von Diagnose, Gewebetiefe und Zielsetzung die passende Form oder kombinieren radial und fokussiert. Die Stoßwellentherapie steht dabei nie isoliert, sondern integriert sich in unser Gesamtkonzept aus Chiropraktik, Osteopathie und Trainingstherapie.
3) Für welche Beschwerden eignet sich Stoßwellentherapie besonders?
Viele unserer Patientinnen und Patienten finden über eine konkrete Diagnose zu uns. Typische Indikationen, bei denen Stoßwellen sinnvoll unterstützen:
Stoßwellentherapie bei Fersensporn und Plantarfasziitis
- Stechende Schmerzen unter der Ferse beim ersten Schritt am Morgen
- Probleme beim längeren Stehen oder Gehen
- Häufig bereits Einlagen, Dehnprogramme und Medikamente ohne anhaltenden Effekt
Die Stoßwelle zielt hier auf den entzündeten Sehnenansatz der Plantarfaszie und eventuelle knöcherne Anbauten („Fersensporn“). Sie unterstützt die Ausheilung und reduziert die Schmerzempfindlichkeit des Gewebes. In vielen Fällen sinkt die Belastungsschmerzhaftigkeit deutlich, weshalb gerade bei Fersensporn die Stoßwellentherapie in orthopädischen Leitlinien Beachtung findet.
Stoßwellentherapie bei Hüftschmerzen (z. B. Trochanter-Schmerzsyndrom)
„Stoßwellentherapie Hüfte“ gehört zu den häufigen Suchanfragen – nicht ohne Grund. Viele Patientinnen und Patienten leiden unter hartnäckigen Schmerzen an der Außenseite der Hüfte, oft durch:
- Reizung der Glutealsehnen am großen Rollhügel (Trochanter major)
- Schleimbeutelentzündung im Hüftbereich
- Muskel-Faszien-Verkürzungen rund um Becken und Oberschenkel
Hier nutzt die fokussierte oder radiale Stoßwellentherapie den mechanischen Reiz, um entzündete Sehnenansätze zu beruhigen und verklebtes Gewebe zu lockern. In Kombination mit gezielter Osteopathie und Mobilisation des Beckens nehmen wir nicht nur die Symptomzone, sondern auch funktionelle Auslöser wie Lendenwirbelsäule oder Iliosakralgelenk in den Blick.
Weiterführende Informationen zu Hüftschmerzen und deren Ursachen finden Sie im Beitrag „Hüftschmerzen – Ursachen und evidenzbasierte Interventionen“.
Tennisarm, Golferellenbogen und weitere Sehnenansatzentzündungen
Chronische Schmerzen an Ellenbogen, Knie, Achillessehne oder Patellasehne entstehen häufig durch:
- Einseitige Belastungen im Beruf
- Sport mit Überlastung oder Technikfehlern
- Fehlstatik von Wirbelsäule, Becken oder Füßen
Die Stoßwelle setzt genau an der Übergangszone zwischen Sehne und Knochen an, wo degenerative Veränderungen auftreten. Mehrere Studien zeigen bei ausgewählten Patientengruppen relevante Verbesserungen bei Schmerz und Funktion, auch wenn Bewertungen wie der IGeL-Monitor für Tennisarm eine noch „unklare“ Gesamtevidenz beschreiben. Wir betrachten die Stoßwellentherapie in diesen Fällen als Baustein in einem multimodalen Therapiekonzept, nicht als isolierte Wundermethode.
Ausführliche Informationen zur Behandlung des Tennisarms mit manuellen Verfahren lesen Sie im Beitrag „Tennisarm – Hintergründe und moderne Therapieansätze“.
Schulterschmerzen und Kalkschulter
Bei Schulterschmerzen kommen mehrere Strukturen in Frage: Rotatorenmanschette, Schleimbeutel, Bizepssehne, Kapselstrukturen oder Kalkdepots. Stoßwellen setzen hier in zwei Bereichen an:
- Stimulation des entzündeten Sehnengewebes der Rotatorenmanschette
- Bearbeitung von Kalkarealen, um den natürlichen Resorptionsprozess zu fördern
Gleichzeitig bringt unser Team in Braunschweig chiropraktische und osteopathische Expertise ein, um Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule, Rippen und Schulterblattfunktion mit zu optimieren. Den umfassenden Überblick über Schulterschmerzen und ihre Behandlung mit manuellen Verfahren finden Sie im Artikel „Schulterschmerzen – Ursachen, Diagnostik und manuelle Therapie“.
Stoßwellentherapie bei Fersenschmerzen, Knieschmerzen und weiteren Fuß‑/Beinbeschwerden
- Patellaspitzensyndrom („Jumper’s Knee“)
- Achillessehnenreizungen
- Schmerzhafte Ansatzbereiche im Kniebereich
- Wiederkehrende Fußschmerzen mit Sehnenbeteiligung
In Kombination mit fundierter Diagnostik, chiropraktischer Justierung von Sprung- und Kniegelenk sowie gezielter Trainingstherapie korrigieren wir nicht nur lokale Entzündungsherde, sondern auch Bewegungsmuster, die Beschwerden immer wieder anfachen. Ergänzend empfehlen wir bei Fersenschmerzen unseren Beitrag „Ganzheitliche Ansätze bei Fußschmerzen“.
4) Stoßwellentherapie in der Nähe: Was erwartet Sie in der Chiropraxis Gärtner in Braunschweig?
Wenn Sie nach „Stoßwellentherapie in der Nähe“ suchen, wünschen Sie sich kurze Wege, transparente Abläufe und ein Team, das Zeit für Sie nimmt. In der Chiropraxis Gärtner erhalten Sie genau das – kombiniert mit einer umfassenden Diagnostik und mehr als 20 Jahren Erfahrung in Chiropraktik und Osteopathie.
1. Gründliche Anamnese und Untersuchung
- Detailliertes Gespräch zu Beschwerden, Dauer, bisheriger Behandlung
- Analyse von Belastungsfaktoren im Alltag und Sport
- Orthopädisch-neurologische Untersuchung
- Manuelle Funktionsdiagnostik von Wirbelsäule, Becken und Extremitäten
Auf Wunsch nutzen Sie vorab unseren Symptom-Check, um Ihre Beschwerden strukturiert zu erfassen und dem Team zu übermitteln.
2. Ganzheitliche Diagnosestrategie
Stoßwellentherapie ist kein „Standardprogramm“, das jede Person gleichermaßen erhält. Wir prüfen:
- Welche Struktur löst die Schmerzen aus?
- Liegen Fehlstellungen oder Blockaden vor (Wirbelblockaden, Beckenschiefstand, Fußfehlstellung)?
- Welche Rolle spielen Muskulatur, Faszien, Alltagsbelastungen?
Dazu beziehen wir – je nach Beschwerde – bildgebende Befunde (z. B. Röntgen, MRT) und bereits erfolgte Therapien in die Beurteilung ein.
3. Individueller Behandlungsplan
Auf Basis der Befunde entsteht ein maßgeschneiderter Therapieplan, der Stoßwellentherapie mit weiteren Verfahren kombiniert:
- Chiropraktik: gezielte Justierungen von Wirbeln und Gelenken, um Beweglichkeit und Statik zu verbessern (Chiropraktik in der Chiropraxis Gärtner)
- Osteopathie: Behandlung von Faszien, Organbezügen und Funktionsketten, die Schmerzen beeinflussen (Osteopathie in Braunschweig)
- Trainingstherapie / Personal Training: Aufbau von Kraft, Stabilität und Beweglichkeit, um Rückfälle zu vermeiden (Personal Training in Braunschweig)
- Relounge-Liege: kombinierte Entspannung, Muskelstimulation und Wärme zur Unterstützung der Regeneration (Relounge-Behandlung)
Stoßwellentherapie fügt sich damit nahtlos in einen ganzheitlichen Behandlungsansatz ein und entfaltet ihren Effekt auf einem durchdachten Fundament.
5) Ablauf einer Stoßwellentherapie-Sitzung: Schritt für Schritt
Viele Patientinnen und Patienten fragen sich, was sie in einer Sitzung erwartet und ob die Stoßwellentherapie schmerzhaft verläuft. Transparenz nimmt hier viel Anspannung.
Vorbereitung
- Sie liegen oder sitzen in einer für die Zielregion entspannten Position.
- Wir lokalisieren das betroffene Areal manuell und, falls vorhanden, anhand von Vorbefunden.
- Ein Kontaktgel auf der Haut sorgt dafür, dass die Stoßwelle optimal ins Gewebe eindringt.
Einstellung des Geräts
- Auswahl radial oder fokussiert je nach Tiefe und Zielstruktur
- Festlegung von Energielevel und Impulszahl (z. B. 1.500–3.000 Impulse pro Sitzung)
- Anpassung an Ihre individuelle Schmerz- und Gewebeempfindlichkeit
Durchführung
- Der Schallkopf des Geräts gleitet über das markierte Gebiet.
- Sie spüren rhythmische Impulse, vergleichbar mit kräftigem Klopfen im Gewebe.
- Wir halten während der Behandlung kontinuierlich Rücksprache mit Ihnen und passen die Intensität an.
Die reine Behandlungsdauer liegt meist zwischen 5 und 15 Minuten. Häufig kombinieren wir die Stoßwellentherapie im gleichen Termin mit manuellen Techniken oder kurzen Übungsanleitungen.
Nach der Behandlung
- Leichte Rötungen oder Druckempfindlichkeiten treten gelegentlich auf und klingen in der Regel innerhalb von Stunden bis wenigen Tagen ab.
- Sie bleiben im Alltag in der Regel belastbar, reduzieren nur starke Belastung des behandelten Areals für 24–48 Stunden.
- Der volle therapeutische Effekt entwickelt sich oft über mehrere Wochen, weil der Körper die angestoßenen Heilungsprozesse erst aufbaut.
6) Stoßwellentherapie schmerzhaft? Echte Erwartungen statt Mythen
Eine der häufigsten Fragen: „Ist Stoßwellentherapie schmerzhaft?“
Die ehrliche Antwort: Sie spüren die Behandlung. Viele Betroffene empfinden die Stoßwelle als deutlich, punktuell und zeitweise unangenehm, aber im Rahmen. Der Schmerz während der Sitzung hängt ab von:
- Energieniveau der Stoßwelle
- Akutheit der Entzündung
- individueller Schmerzempfindlichkeit
Unser Ansatz:
- Wir steigen mit einem moderaten Energiestatus ein.
- Sie geben uns während der gesamten Sitzung Rückmeldung.
- Ziel ist ein „therapeutisches Fenster“: deutlich spürbare, aber für Sie gut tolerierbare Intensität.
Eine lokale Betäubung erachten wir im orthopädischen Setting meist als entbehrlich, da sie einerseits zusätzliche Risiken bringt, andererseits das Schmerzfeedback verfälscht, das für die Dosierung der Stoßwelle wichtig bleibt.
Viele Patientinnen und Patienten berichten nach der Behandlung über:
- kurzfristig leicht verstärkte Beschwerden im Sinne einer „Reizreaktion“
- im Verlauf von Tagen bis Wochen deutlich nachlassende Schmerzen
- zunehmende Belastbarkeit in Alltag und Sport
7) Stoßwellentherapie – Wirkung: Was Sie realistisch erwarten
„Was bringt eine Stoßwellentherapie?“ – diese Frage steht im Mittelpunkt der Entscheidungsfindung. Wichtig ist eine realistische Erwartung:
- Keine Sofortheilung: Stoßwellen starten und verstärken biologische Heilungsprozesse, die Zeit brauchen.
- Hohe Erfolgswahrscheinlichkeit bei ausgewählten Indikationen: z. B. Fersensporn, Plantarfasziitis, bestimmte Sehnenansatzreizungen.
- Großer Zugewinn im Rahmen eines Gesamtkonzepts: Besonders effektiv in Kombination mit manualtherapeutischen Korrekturen und gezieltem Training.
Medizinische Bewertungen wie der IGeL-Monitor kommen bei tennisarmtypischen Beschwerden oder Kalkschulter bei rein isolierter Betrachtung der Stoßwelle teils zu einem „unklaren“ Nutzennachweis. Hintergrund:
- Heterogene Studienqualität
- kleine Fallzahlen
- unterschiedliche Protokolle (Energie, Anzahl Sitzungen, Begleittherapie)
Unsere Erfahrung zeigt: Wenn Diagnose, Dosierung, Begleittherapie und Patientenerwartungen zusammenpassen, erzielen viele Betroffene relevante Verbesserungen bei Schmerzen und Funktion. Die Chiropraxis Gärtner setzt Stoßwellentherapie deshalb gezielt und differenziert ein – nie als Allheilmittel.
8) Stoßwellentherapie Kosten: Transparenz statt Überraschungen
„Stoßwellentherapie Kosten“ gehört zu den häufigsten Suchanfragen, bevor Patientinnen und Patienten eine Praxis kontaktieren. Als Selbstzahler-Praxis mit teilweiser Kostenerstattung durch einzelne private und gesetzliche Krankenkassen legen wir großen Wert auf klare Informationen.
Grundprinzipien der Abrechnung
- Abrechnung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) bzw. analoger Bewertung
- Kosten pro Sitzung abhängig von:
- Art der Stoßwelle (radial / fokussiert)
- behandelter Region
- Zeitaufwand und Komplexität des Befundes
- ggf. zusätzlicher diagnostischer oder manualtherapeutischer Leistung
Im bundesweiten Vergleich liegen die Kosten pro Sitzung meist zwischen rund 120 und 300 Euro, je nach Verfahren, Gerät und Indikation un Versicherungsstatus. Bei komplexeren, tiefer liegenden Befunden fallen höhere Sätze an als bei einfachen, oberflächlichen Anwendungen.
Vor Beginn der Stoßwellentherapie in der Chiropraxis Gärtner besprechen wir die voraussichtlichen Kosten klar und schriftlich mit Ihnen. Auf Wunsch erhalten Sie einen Kostenvoranschlag für die geplante Anzahl von Sitzungen.
Stoßwellentherapie und Krankenkasse
Der Punkt „Stoßwellentherapie Krankenkasse“ führt häufig zu Missverständnissen:
Gesetzliche Krankenkassen (GKV):
- Stoßwellentherapie gilt in vielen Indikationen als Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL).
- Eine Ausnahme stellt in Deutschland die Behandlung von plantaren Fersenschmerzen (Plantarfasziitis/Fersensporn) dar, bei der die Kosten unter festgelegten Kriterien inzwischen als Kassenleistung gelten.
- Für andere Diagnosen zahlen Versicherte in der Regel selbst, einzelne Kassen zeigen sich im Einzelfall kulant nach Antrag.
Private Krankenkassen (PKV):
- Erstatten Stoßwellentherapie je nach Tarif häufig, insbesondere bei orthopädischen Indikationen.
- Entscheidend: Vertragsbedingungen, medizinische Notwendigkeit und eine saubere Dokumentation.
Wir empfehlen:
- Klären Sie die Erstattung vor Behandlungsbeginn mit Ihrer Krankenversicherung.
- Bringen Sie zur Erstberatung Ihre Versicherungsunterlagen mit, damit wir Sie bei der Einschätzung unterstützen.
9) Stoßwellentherapie – negative Erfahrungen: Wie entstehen sie und wie gehen wir damit um?
In Suchmaschinen taucht häufig „Stoßwellentherapie negative Erfahrungen“ auf. Hinter diesen Berichten stehen meist drei Konstellationen:
Unklare oder unpassende Indikation
Wenn die eigentliche Ursache der Schmerzen nicht in der behandelten Struktur liegt, verbessert die Stoßwelle die Beschwerden kaum.
Beispiel: Rückenschmerz mit Ausstrahlung in die Ferse durch eine Nervenwurzelreizung – hier braucht die Wirbelsäule die primäre Aufmerksamkeit.
Unrealistische Erwartungshaltung
Wer eine schnelle, vollständige Schmerzfreiheit nach ein bis zwei Sitzungen erwartet, fühlt sich enttäuscht, obwohl die Therapie biologisch korrekt ansetzt.
Fehlendes Gesamtkonzept
Stoßwellentherapie ersetzt keine Korrektur der Statik, keine Verbesserung der Muskelbalance und keine Anpassung ungünstiger Bewegungsmuster.
Wie wir in der Chiropraxis Gärtner damit umgehen:
- Sorgfältige Auswahl der Fälle, in denen Stoßwelle Sinn ergibt
- Ehrliche Kommunikation über Chancen und Grenzen
- Integration in ein ganzheitliches Behandlungsprogramm
- Regelmäßige Verlaufskontrolle und Anpassung des Plans
Diese Herangehensweise senkt das Risiko enttäuschender Verläufe deutlich und schützt vor unnötigen Kosten.
10) Stoßwellentherapie selber machen? Warum wir dringend davon abraten
In Zeiten von Online-Shops tauchen portable „Stoßwellen-Geräte“ für den Hausgebrauch immer öfter auf. Die Idee „Stoßwellentherapie selber machen“ wirkt auf den ersten Blick verlockend, birgt jedoch mehrere Probleme:
- Fehlende Diagnostik: Ohne fundierte Untersuchung bleibt unklar, welche Struktur überhaupt behandelt werden muss.
- Ungeeignete Geräte: Viele Produkte erzeugen keine echten hochenergetischen Stoßwellen, sondern nur Vibrations- oder Druckmassage – Wirkung bleibt fraglich oder beschränkt.
- Falsche Dosierung: Zu hohe oder zu niedrige Energie, zu viele oder zu wenige Impulse, ungeeignete Behandlungsabstände.
- Übersehen von Kontraindikationen: Etwa bei Blutgerinnungsstörungen, lokalen Entzündungen, Tumorverdacht oder Schwangerschaft.
In der Chiropraxis Gärtner setzen wir nur zertifizierte, medizinisch zugelassene Stoßwellengeräte ein und kombinieren diese mit einer medizinisch fundierten Diagnostik und einer klaren Strategie. Die Behandlung gehört aus unserer Sicht in professionelle Hände.
11) Kontraindikationen und Risiken: Wann Stoßwellentherapie nicht passt
Stoßwellentherapie gilt in der Orthopädie als gut verträgliche, risikoarme Methode. Dennoch existieren Situationen, in denen wir Stoßwellen nicht einsetzen oder nur unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen:
Absolute Kontraindikationen:
- Akute Infektionen im Behandlungsgebiet
- Tumore im Zielareal oder unmittelbarer Umgebung
- Ausgeprägte Blutgerinnungsstörungen oder Einnahme bestimmter Blutverdünner
- Schwangerschaft im Behandlungsgebiet Nähe Becken / Lendenwirbelsäule
Relative Kontraindikationen / besondere Vorsicht:
- Ausgeprägte Osteoporose an der Zielstruktur
- Frische Verletzungen oder Frakturen
- Ausgedehnte Cortison-Injektionen in der jüngeren Vergangenheit im gleichen Areal
Mögliche Nebenwirkungen:
- Lokale Schmerzen im Anschluss an die Sitzung
- Leichte Hämatome oder Hautrötungen
- Vorübergehende Missempfindungen
Schwere Komplikationen treten bei sachgemäßer Anwendung äußerst selten auf. Vor jeder Stoßwellentherapie prüfen wir sorgfältig, ob in Ihrem individuellen Fall Kontraindikationen vorliegen.
12) Stoßwellentherapie und Chiropraktik/Osteopathie: Warum die Kombination überzeugt
In der Chiropraxis Gärtner liegt der Fokus auf ganzheitlichen Behandlungsstrategien, die über die Schmerzregion hinausdenken. Stoßwellentherapie entfaltet ihre Wirkung besonders nachhaltig, wenn sie mit manuellen Verfahren kombiniert wird:
- Chiropraktik verbessert die Funktion von Wirbelsäule und Gelenken, entlastet Nerven und optimiert die Bewegungssteuerung. Weitere Hintergründe lesen Sie in unserem Beitrag „Chiropraktik – eine umfassende Einführung“.
- Osteopathie betrachtet Spannungsmuster der Faszien, Organe und gesamten Körperstatik. Vertiefende Informationen erhalten Sie im Artikel „Ganzheitliche Heilung durch Kombination von Chiropraktik und Osteopathie“.
Beispiele aus der Praxis:
- Bei Fersensporn korrigieren wir nicht nur den schmerzhaften Ansatz, sondern prüfen auch Beckenstellung, Fußgewölbe, Wadenmuskulatur und Lendenwirbelsäule.
- Bei Hüftschmerzen beziehen wir Iliosakralgelenk, Lendenwirbelsäule und muskuläre Ketten von Rumpf und Bein systematisch ein.
- Bei Tennisarm erhält neben der Ellenbogenregion auch Halswirbelsäule, Schultergürtel und Handgelenk besondere Aufmerksamkeit.
Die Stoßwellen wirken lokal, während Chiropraktik und Osteopathie an Stellgrößen arbeiten, die die Belastung des Gewebes langfristig steuern. Ergänzend unterstützt unsere Trainingstherapie Sie dabei, neu gewonnene Beweglichkeit in Kraft, Stabilität und Alltagsfunktion zu übersetzen.
12) Typischer Behandlungsverlauf: Von der ersten Sitzung bis zur Kontrolle
In der Chiropraxis Gärtner folgen Stoßwellenbehandlungen einem klaren Rahmen:
Ersttermin (Diagnostik und Planung)
- Ausführliche Anamnese, Untersuchung, ggf. Sichtung von Vorbefunden
- Besprechung aller Therapieoptionen, inkl. Stoßwellentherapie
- Kostenklärung und Terminplanung
Stoßwellentherapie-Phase
- Meist 3–6 Sitzungen im Abstand von ca. 1 Woche
- Kombination mit manueller Behandlung und gezielter Übungsanleitung
- Laufende Anpassung der Dosierung nach Ihren Rückmeldungen
Stabilisierungsphase
- Ausbau von Kraft, Beweglichkeit und Koordination
- Integration in Personal Training oder selbstständige Übungsprogramme
- ggf. ergänzende Maßnahmen wie Relounge oder spinale Dekompression
Verlaufskontrolle
- Überprüfung von Schmerzintensität, Funktion und Alltagstauglichkeit
- Entscheidung über weitere Schritte: Abschluss, Erweiterung des Trainings, selten Auffrischungsbehandlungen
13) Für wen eignet sich Stoßwellentherapie besonders?
Stoßwellentherapie zeigt vor allem dann einen Nutzen, wenn folgende Kriterien zutreffen:
- Chronische oder wiederkehrende Beschwerden seit mehreren Wochen oder Monaten
- Sehnen- oder Ansatzprobleme, die auf konservative Standardtherapien nur unzureichend ansprechen
- Wunsch nach nicht-invasiver, medikamentenfreier Behandlung, bevor operative Schritte folgen
- Bereitschaft, aktiv mitzuwirken – z. B. durch Übungen, Anpassung von Belastungen und Haltung
Gleichzeitig eignet sich Stoßwellentherapie auch präventiv flankierend, etwa bei Sportlerinnen und Sportlern, die immer wieder mit denselben Sehnenproblemen kämpfen. In Kombination mit gezieltem Training entsteht ein robustes Gewebe, das Belastung deutlich besser verkraftet.
14) Stoßwellentherapie in Braunschweig: Ihr Weg zu einem Termin
Die Chiropraxis Gärtner in Braunschweig versteht sich als Partner für alle, die muskuläre und skelettale Beschwerden ganzheitlich behandeln lassen möchten. Wenn Sie Stoßwellentherapie in Ihrer Nähe suchen und gleichzeitig Wert auf evidenzbasierte Chiropraktik und Osteopathie legen, sind Sie bei uns richtig.
Ihr nächster Schritt
- Informieren Sie sich über unser gesamtes Leistungsspektrum unter „Leistungen der Chiropraxis Gärtner“.
- Lesen Sie Erfahrungsberichte anderer Patientinnen und Patienten im Bereich „Erfahrungen“.
- Nutzen Sie den Kontaktbereich, um einen Termin zur Beratung oder direkt zur Stoßwellentherapie zu vereinbaren.
Unser Team aus Chiropraktoren, Osteopathen und Trainingstherapeuten begleitet Sie auf dem Weg zu mehr Beweglichkeit und Lebensqualität – strukturiert, transparent und mit hoher fachlicher Kompetenz.
15) Häufige Fragen zur Stoßwellentherapie
Was bringt eine Stoßwellentherapie?
Stoßwellentherapie unterstützt die Heilung chronisch gereizter Sehnen, Bänder und Ansatzbereiche, indem sie die Durchblutung verbessert, lokale Entzündungsprozesse reguliert und die Aktivität von Reparaturzellen steigert. Die Stoßwelle reduziert Schmerzen, steigert die Belastbarkeit und kann in vielen Fällen eine Operation verzögern oder verhindern. Besonders bei Fersensporn, Plantarfasziitis, Hüftschmerzen im Bereich der Sehnenansätze, Tennisarm oder hartnäckigen Schulterschmerzen zeigt die Stoßwellentherapie eine relevante Wirkung, wenn sie in ein ganzheitliches Konzept aus Chiropraktik, Osteopathie und Training integriert wird.
Ist die Stoßwellentherapie schmerzhaft?
Während der Stoßwellentherapie spüren Sie die Stoßwelle als rhythmische, teils intensive Impulse. Viele Betroffene beschreiben das Gefühl als unangenehm, aber gut zu tolerieren. Die Schmerzintensität hängt von der akuten Entzündung, der Energiedosis und Ihrer individuellen Empfindlichkeit ab. In der Chiropraxis Gärtner passen wir die Stoßwelle während der Sitzung an Ihr Feedback an, um ein therapeutisches, aber tragbares Reizniveau zu erreichen. Nach der Stoßwellentherapie treten gelegentlich kurzzeitige Schmerzen oder ein Muskelkater-ähnliches Gefühl auf, das in der Regel rasch abklingt.
Wie viele Sitzungen Stoßwellentherapie sind üblich?
Für die Stoßwellentherapie planen wir in der Regel 3 bis 6 Sitzungen im Abstand von etwa einer Woche. In Einzelfällen reichen weniger Sitzungen, manchmal empfiehlt sich eine etwas längere Serie. Der volle Effekt entwickelt sich oft einige Wochen nach der letzten Stoßwellenbehandlung, weil der Körper die angestoßenen Heilungsprozesse erst aufbaut. Während des Verlaufs überprüfen wir gemeinsam, wie Schmerz, Funktion und Belastbarkeit sich verändern und passen den Plan bei Bedarf an.
Was kostet eine Stoßwellentherapie und übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Die Stoßwellentherapie Kosten hängen von Verfahren, Region und Aufwand ab. In vielen Praxen liegen sie pro Sitzung orientierend zwischen rund 120 und 300 Euro. Die Behandlung zählt bei den meisten Diagnosen zu den Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL). Gesetzliche Krankenkassen übernehmen Stoßwellentherapie seit einigen Jahren bei bestimmten Fersenschmerzen (Plantarfasziitis/Fersensporn), wenn definierte Voraussetzungen erfüllt sind. Für andere Indikationen tragen Sie die Kosten in der Regel selbst. Private Krankenversicherungen erstatten Stoßwellentherapie häufig tarifabhängig. Vor dem Start der Stoßwellentherapie klären wir in der Chiropraxis Gärtner die zu erwartenden Kosten transparent mit Ihnen.
Gibt es Risiken oder negative Erfahrungen mit Stoßwellentherapie?
Stoßwellentherapie gilt als sicheres, gut verträgliches Verfahren, dennoch berichten einzelne Personen im Internet über „Stoßwellentherapie negative Erfahrungen“. Häufig spielen hier unpassende Indikationen, fehlende Begleittherapie oder unrealistische Erwartungen eine Rolle. Mögliche Nebenwirkungen sind vorübergehende Schmerzen, leichte Schwellungen oder Blutergüsse im Behandlungsgebiet. Schwere Komplikationen treten bei fachgerechter Durchführung selten auf. In der Chiropraxis Gärtner prüfen wir vor der Stoßwellentherapie Kontraindikationen wie Blutgerinnungsstörungen, akute Infektionen oder Tumorverdacht und informieren Sie ausführlich über Nutzen und Risiko.
Eignet sich Stoßwellentherapie für Hüftschmerzen?
Ja, Stoßwellentherapie bei Hüftschmerzen setzt häufig an Sehnenansätzen im Bereich des großen Rollhügels (Trochanter) oder an gereizten Schleimbeuteln an. Die Stoßwelle dämpft Schmerzen, verbessert die Gewebedurchblutung und unterstützt die Ausheilung. Entscheidend bleibt, dass die Ursache der Hüftschmerzen sauber diagnostiziert wird und keine andere Struktur (z. B. Hüftgelenkarthrose, Nervenkompression) im Vordergrund steht. Wir kombinieren Stoßwellentherapie rund um die Hüfte systematisch mit chiropraktischen Justierungen, osteopathischer Behandlung und Training, um Statik und Muskelbalance langfristig zu stabilisieren.
Kann ich Stoßwellentherapie selber machen?
Von „Stoßwellentherapie selber machen“ mit Heimanwendungen raten wir ab. Geräte aus Online-Shops erzeugen meist keine medizinisch wirksame Stoßwelle, sondern nur Vibrationen oder Druckmassage. Ohne fundierte Diagnostik bleibt unklar, welche Struktur behandelt werden muss, eine falsche Dosierung schadet dem Gewebe oder verpufft ohne Wirkung, und Kontraindikationen bleiben unentdeckt. Effektive, sichere Stoßwellentherapie setzt zertifizierte medizinische Geräte, Erfahrung mit Energieeinstellungen und eine saubere Indikationsstellung voraus. In der Chiropraxis Gärtner erhalten Sie diese Kombination aus Fachwissen, Technik und ganzheitlichem Konzept.
16) Tipps für externe Links
- https://www.g-ba.de/beschluesse/3619/ – Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Stoßwellentherapie bei plantarem Fersenschmerz; passt gut im Abschnitt „Stoßwellentherapie und Krankenkasse“, direkt nach der Erklärung zur Kassenleistung bei Fersenschmerzen.
- https://www.igel-monitor.de/igel-a-z/leistung/sto%C3%9Fwellentherapie-bei-kalkschulter.html – Bewertung der Stoßwellentherapie bei Kalkschulter durch den IGeL-Monitor; sinnvoll im Abschnitt „Wirkung und Evidenz“, um die Einschätzung „unklar“ zu belegen.
- https://www.orthinform.de/lexikon/stosswellentherapie – Informationsseite der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie; als weiterführender Link im Grundlagen-Abschnitt „Was ist Stoßwellentherapie?“.
- https://gelenk-klinik.de/konservativ/stosswellentherapie.html – Fachartikel einer spezialisierten orthopädischen Klinik zur extrakorporalen Stoßwellentherapie; geeignet nach der Tabelle zu Kosten und Nutzen als vertiefende Quelle.
- https://www.tk.de/techniker/krankheit-und-behandlungen/erkrankungen/behandlungen-und-medizin/orthopaedische-erkrankungen/stosswellentherapie-bei-orthopaedischen-erkrankungen-2019030 – Patienteninformation einer großen gesetzlichen Krankenkasse; ideal im Abschnitt „Stoßwellentherapie Kosten und Krankenkasse“ als seriöse Ergänzung.
- https://www.medizinischerdienst.de/aktuelles-presse/meldungen/artikel/igel-monitor-bewertet-stosswellentherapie-bei-der-kalkschulter-und-beim-tennisarm-mit-unklar – Pressemitteilung des Medizinischen Dienstes zur Bewertung „unklar“; sinnvoll im Abschnitt über „negative Erfahrungen“ bzw. realistische Erwartungshaltung.
Häufige Fragen zum Bandscheibenvorfall

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